für Weiberleit und Mannaleit Landhausmode Charivari Das Charivari ist eine silberne Schmuckkette, an der Berlocken, Edelsteine,  Geldstücke, Hornscheiben, Grandeln,  Kümmerer (verkümmerte Hirsch-  oder Rehgeweihe), Tierpfoten, Gamsbärte, Zähne von jagdbaren Tieren  oder dergl. angebracht sind.   Die Bezeichnung Charivari (von lat. Caribaria, „Durcheinander“, „Verrücktheit“)  kam in der napoleonischen Zeit zu uns.    Traditionell wird es von Männern am Hosentürl der Krachledernen getragen und diente als Schmuck oder  Talisman für eine erfolgreiche Jagd. Für die Landwirte war es ein wertvolles Statussymbol.  Entstanden ist das Charivari vermutlich aus der Uhrenkette, die am Knopfloch der Weste befestigt  und von Zeit zu Zeit mit diversen Trophäen behängt wurde. Es wurde nicht gekauft, nur verschenkt  und über Generationen weiter vererbt.    Das Tragen eines Charivaris am Dirndl oder der Lederhosn ist ein MUSS, erst mit einem Charivari  ist die Tracht komplett. Die Kette eines Charivaris für den Herrn ist aus Altsilber gefertigt. Für die  Dame ist sie wesentlich filigraner, meist aus feinen Gliedern und kann ebenfalls mit kleinen Talismanen  behängt werden. Es gibt auch Charivaris, die sehr aufwändig aus zusammengesetzten Rehgeweihen  oder Fuchszähnen gefertigt sind. Beim modernen Charivari verzichtet man gerne auf tierische  Materialien und ersetzt diese durch Metallgüsse. Das etwas andere Gwand vom Gwandmacher
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